Regelungen zum Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22

Im Schuljahr 2021/22 findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht für alle Schüler_innen ohne ei­nen Mindestabstand von 1,5 m statt. Dabei muss aber grundsätzlich auf die strikte Einhaltung der nachfolgend aufgeführten weiteren In­fektions­schutz- und Hygienemaßnahmen geachtet werden. Ein Mindestabstand von 1,5 m von Schüler_innen zu Mitschüler_innen, zu Lehrkräften sowie sonsti­gem Personal ist darüber hinaus – wo immer dies möglich ist (in den Fluren, Treppenhäusern, Pausenflächen, im Sanitärbereich sowie bei Konferenzen etc.) – grundsätzlich einzuhalten.

Die bisherige „3G-Regel“ für Lehrkräfte, sonstige an der Schule tätige sowie schulfremde Personen endet am 30. April 2022. Ab dem 1. Mai 2022 ist das Betreten des Schulgeländes somit grundsätzlich wieder ohne Einschränkungen möglich.

1. Grundsätzliches

Schulbesuch mit Krankheitssymptomen:

Personen

  • die akute Krankheitssymptome aufweisen (z. B. Fieber, Husten, Atemprobleme, Verlust von Geschmacks-/Geruchssinn, Hals- und Ohrenschmerzen, fiebriger Schnupfen, Glieder- und Muskelschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) oder
  • die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen, dürfen das bsz-[scheinfeld] grundsätzlich nicht betreten!

Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn sich die Schüler_innen in einem guten Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen/gelegentlichen Husten, aber ohne Fieber) befinden. Schüler_innen, die entgegen dieser Vorgaben die Schule besuchen, werden dort isoliert und von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

Personen, also auch Schülerinnen und Schüler,

  • die mit dem Corona-Virus infiziert sind, dürfen die Schule grundsätzlich nicht betreten!
  • Positiv getestete Personen (Nukleinsäure-/PCR-Test oder Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal) befinden sich grundsätzlich mindestens 5 Tage in Isolation und dürfen die Schule nicht besuchen.
  • Die Isolation kann frühestens nach Ablauf von fünf Tagen beendet werden, wenn seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht.
  • Liegt an Tag 5 der Isolation keine Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden vor, dauert die Isolation zunächst weiter an. Sie endet, wenn die betreffende Person seit mindestens 48 Stunden symptomfrei ist, spätestens aber nach 10 Tagen.
  • Eine Freitestung ist zur Beendigung der Isolation nicht erforderlich; die Schule kann somit spätestens nach 10 Tagen wieder besucht werden.

Schulbesuch bei leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Krankheitssymptomen (Erkältungssymptomen):

In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch trotz der leichten Krankheitssymptome möglich:

  • Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z. B. Heuschnupfen)
  • Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)
  • Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

Bei leichten Symptomen empfehlen wir, vor dem Schulbesuch zu Hause einen Selbsttest durchzuführen. Alternativ kann ein Antigen-Schnelltest beim Hausarzt oder im Testzentrum Aufschluss über eine mögliche Infektion geben.

Zusätzlich kann bei leichten Erkältungssymptomen das Tragen einer Maske davor schützen, dass ggf. das SARS-CoV-2-Virus weitergegeben wird.

2. Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)

Für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sonstige an den Schulen tätige sowie schulfremde Personen entfällt die Maskenpflicht im gesamten Schulgebäude (einschl. Begegnungs­flächen und Räumen).

Auf folgende Punkte weisen wir in diesem Zusammenhang aber besonders hin:

  • Grundsätzlich wird das Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen weiterhin empfohlen.
  • Das freiwillige Tragen einer Maske ist – auch im Unterricht – somit selbstverständlich weiterhin möglich.

In folgenden Situationen wird das Tragen einer Maske nachdrücklich empfohlen:

  • auf allen Begegnungsflächen im Schulgebäude (z. B. Gänge, Treppenhäuser, Aula)
  • nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse für die Dauer von 5 Unterrichtstagen auch während des Unterrichts am Platz
  • im freigestellten Schülerverkehr (analog zum ÖPNV).

Etwaige individuelle oder generelle Anordnungen der Gesundheitsbehörden bleiben selbstverständlich zu beachten.


3. Allgemeine Verhaltensregeln:

  • Betreten und verlassen Sie das Schulgebäude unter Wahrung des Abstandsgebots. Halten Sie deshalb auch außerhalb des Unterrichts Abstand (mindestens 1,5 m – auch in den Pausen).
  • Achten Sie sowohl auf beschilderte Laufwege im Schulgebäude.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden).
  • Halten Sie die Husten- und Niesregeln ein (Husten/Niesen in die Armbeuge/in ein Taschentuch).
  • Vermeiden Sie Körperkontakt (z. B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln).
  • Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht, da insbesondere die Schleimhäute, Mund und Nase als Hauptübertragungswege gelten.
  • Gehen Sie nur einzeln und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen auf die Toilette und waschen Sie sich nach jedem Toilettengang gründlich die Hände.
  • Ansammlungen von Personen im Toilettenbereich sind zu vermeiden.
  • Betreten Sie die Schulverwaltung nur einzeln und nach Aufforderung.


4. Verhaltensregeln für den Unterrichtsbetrieb:

  • Für eine optimale Ausnutzung der Flächen der Unterrichtsräume können die Abstände zwischen Schülertischen ggf. vergrößert werden. Sofern sehr große Räume nutzbar sind, sollten die Schüler_innen – ähnlich wie bei Prüfungen – an Einzeltischen sitzen.
  • Eine intensive Durchlüftung der Räume ist sicherzustellen (vor jeder Schulstunde – also alle 45 Minuten – ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung über ca. 5 Minuten durch vollständig geöffnete Fenster vorzunehmen; während der Unterrichtszeit – je nach CO2-Konzentration – alle 45 Minuten eine sogenannte Stoßlüftung vornehmen).
  • Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse (z. B. zur Durchführung von naturwissenschaftlichen Experimenten) ist möglich. Hierbei ist auf eine möglichst konstante Gruppenzusammensetzung zu achten.
  • Vermeidung gemeinsam genutzter Gegenstände kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen, … . Sollte in bestimmten Situationen eine gemeinsame Nutzung von Gegenständen unvermeidbar sein, so muss zu Beginn und am Ende der Aktivität ein gründliches Händewaschen erfolgen.
  • Sportunterricht kann unter Beachtung der Auflagen des Infektionsschutzes und der Hygieneregeln grundsätzlich stattfinden.
  • Bei unterrichtlicher und pädagogischer Notwendigkeit kann ein kurzes Lied gesungen werden, wenn ein erhöhter Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
    Im Freien kann im Abstand von 2,5 Metern im Klassenverband Unterricht im Blasinstrument und Gesang stattfinden (bei Einhaltung des Abstands auch ohne Maske).
  • Speisenzubereitung ist unter besonderen Hygieneauflagen möglich, u. a. sollen gegarte Speisen bei der Zubereitung bevorzugt werden und Arbeitsgeräte und Geschirr sollen nicht von mehreren Personen verwendet werden bzw. gründlich abgewaschen sein.

 
5. Verhaltensregeln für die Pausenzeiten

  • Waschen Sie sich vor jedem Essen die Hände. Von der regelmäßigen Verwendung von Desinfektionsmitteln wird abgeraten, das Augenmerk soll auf die Händehygiene gelegt werden.
  • Nach Möglichkeit sollten die Pausen im Freien verbracht werden. Sofern erforderlich, kann die Pause auch im Klassenzimmer erfolgen; für eine entsprechende Aufsicht ist zu sorgen.
  • Grundsätzlich gilt es dabei, zu verhindern, dass sich zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich auf dem Schulgelände und in den Sanitärräumen befinden und eine Durchmischung von Schülergruppen gefördert wird.
  • Halten Sie Abstand (mindestens 1,5 m) – auch in den Pausen.

6. Risikogruppen

Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin vorgenommen werden. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten.

Für eine erste Orientierung beachten Sie die nachfolgend aufgeführten Risikosituationen:

  • Eine (chronische) Vorerkrankung, insbesondere Erkrankungen des Atmungssystems wie chronische Bronchitis, Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Erkrankung der Leber oder der Niere liegt vor.
  • Die Einnahme von Medikamenten unterdrückt die Immunabwehr (wie z. B. durch Cortison).
  • Eine Schwächung des Immunsystems z. B. verursacht durch eine vorangegangene Chemo- oder Strahlentherapie.
  • Eine Schwerbehinderung oder derartige Konstellationen im häuslichen Umfeld bestehen, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen.
  • Schwangere gehören ebenfalls zur Risikogruppe und dürfen das bsz-[scheinfeld] nicht betreten.

7. Weitere infektionshygienische Empfehlungen und Hinweise:

Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die

  • Der Verdacht einer Erkrankung mit dem Corona-Virus-Krankheit ist meldepflichtig!
  • Bedenken Sie, dass im öffentlichen Nahverkehr die Verpflichtung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen wird.
  • Grundsätzlich gilt:
    Wer allein zur Schule kommen kann, sollte dies auch tun. Wer auf eine Fahrgemeinschaft angewiesen ist, sollte natürlich auch im Fahrzeug entsprechende Masken tragen.

Scheinfeld, 02. Mai 2022