Im Schuljahr 2021/22 findet inzidenzunabhängig grundsätzlich Präsenzunterricht für alle Schüler_innen ohne einen Mindestabstand von 1,5 m statt.
Dabei muss aber grundsätzlich auf die strikte Einhaltung der nachfolgend aufgeführten weiteren Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen geachtet werden. Ein Mindestabstand von 1,5 m von Schüler_innen zu Mitschüler_innen, zu Lehrkräften sowie sonstigem Personal ist darüber hinaus – wo immer dies möglich ist (in den Fluren, Treppenhäusern, Pausenflächen, im Sanitärbereich sowie bei Konferenzen, im Lehrerzimmer, …) – aber grundsätzlich einzuhalten.

1. Grundsätzliches
Personen

  • die akute Krankheitssymptome aufweisen (z. B. Fieber, Husten, Atemprobleme, Verlust von Geschmacks-/Geruchssinn, Hals- und Ohrenschmerzen, fiebriger Schnupfen, Glieder- und Muskelschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) oder
  • die mit dem Corona-Virus infiziert sind o. einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen, dürfen das bsz-[scheinfeld] grundsätzlich nicht betreten!

Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn sich die Schülerin / der Schüler in einem guten Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen/gelegentlichen Husten, aber ohne Fieber) befindet. Darüber hinaus muss in jedem Fall vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Schnelltest reicht hierfür nicht aus!

Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler keine Krankheitssymptome mehr aufweist und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat. Die Testpflicht in der Berufsschule bleibt hiervon im Übrigen unberührt.

Schulbesuch bei leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Krankheitssymptomen (Erkältungssymptomen):


In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch trotz der leichten Krankheitssymptome auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests möglich:

  • Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen)
  • Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)
  • Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

Die Schülerin bzw. der Schüler müssen aber an den Selbsttestungen in der Schule teilnehmen!

In allen anderen Fällen ist der Schulbesuch auch bei leichten Krankheitssymptomen nur erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf Basis

  • eines unter Aufsicht in der Schule von der Schule bereitgestellten Selbsttests mit negativem Ergebnis oder
  • eines POC-Antigenschnelltests oder eines PCR-Tests vorgelegt wird.

Schülerinnen und Schüler, die entgegen dieser Vorgaben die Schule besuchen, werden dort isoliert und von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

Darüber hinaus wird empfohlen, dass sich unterrichtendes und nicht-unterrichtendes Personal mit leichten Erkältungssymptomen (Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) möglichst täglich einen Selbsttest vornimmt und im gesamten Schulgelände eine FFP2-Maske trägt.

2. Selbsttest
Es dürfen nur noch Schüler_innen am Präsenzunterricht teilnehmen, die eine der folgenden 3 Bedingungen erfüllen:

  1. Zu Beginn des Schultages unter Aufsicht einer Lehrkraft in der Schule einen Schnell-Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass ein zuhause durchgeführter Schnell-Selbsttest als Nachweis eines negativen Testergebnisses nicht ausreicht.
  2. Zu Beginn des Schultages einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben (PCR- oder POC-Antigenschnelltest, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird). Diese Tests können z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden.
  3. Vom Erfordernis eines negativen Testergebnisses – nach Pkt. 1 oder Pkt. 2 sind folgende Schüler_innen ausgenommen:
    1. Schüler_innen, die vollständig gegen COVID-19 geimpft sind, über einen Nachweis im Impfpass oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.
    2. Schüler_innen, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt (genesene Personen).
    3. Ab dem 10. Januar 2022 ist für alle Schüler_innen – also auch für geimpfte und genesene – eine Teilnahme am Präsenzunterricht nur mit Nachweis eines negativen Testergebnisses möglich.

Ein negatives Testergebnis darf zum Unterrichtsbeginn am jeweiligen Schultag nicht älter als 48 Stunden sein.
Wenn die Schülerin/der Schüler nicht an den schulischen Selbsttests teilnehmen soll und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, muss dies der Schule mitgeteilt werden.
Ein Schulbesuch ist dann nicht möglich. Die Schüler_innen erfüllen ihre Schulbesuchspflicht durch die Wahrnehmung von Angeboten im Distanzunterricht; ein Anspruch auf bestimmte Angebote besteht nicht. Sofern Distanzunterricht stattfindet, ist die Teilnahme selbstverständlich auch ohne negatives Testergebnis möglich.

Da die Schulpflicht in erster Linie eine Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts ist (vgl. Art. 56 Abs. 4 Satz 3 BayEUG), die schulischen Ressourcen durch die flächendeckende Abhaltung von Präsenzunterricht vollständig ausgelastet sind und die umfassenden Hygienebestimmungen unter Berücksichtigung des Impffortschritts einen sicheren Schulbesuch ermöglichen, haben testverweigernde Schüler_innen keinen Anspruch auf Distanzunterricht mehr. Die Schulpflicht kann in diesen Fällen somit nicht mehr durch Wahrnehmung der Distanzangebote erfüllt werden.

Bei positivem Ergebnis eines Selbsttests muss sich die betroffene Person sofort absondern. Gesundheitsamt und Schulleitung müssen informiert werden. Es sollten keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden; die Heimreise muss so kontaktarm wie möglich erfolgen. Das Gesundheitsamt ordnet unverzüglich eine PCR-Testung an und informiert über das weitere Vorgehen.


3. Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) ist für alle Personen (Lehrkräfte, weiteres schulisches Personal, Schüler/-innen sowie Externe) bis auf Weiteres wieder verpflichtend. Diese Pflicht umfasst das gesamte Schulgelände und in allen geschlossenen Räumen und Begegnungs-flächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume – auch im Unterricht, Fachräume, Lehrerzimmer, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich). Sollte dieser Verpflichtung nicht nachgekommen werden, wird die betreffende Person des Schulgeländes verwiesen!

Im Außenbereich besteht keine Pflicht mehr zum Tragen einer MNB.

Für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gilt darüber hinaus die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Masken). Klarsichtmasken aus Kunststoff (auch Visiere) sind nicht zulässig! Das Tragen einer FFP-2-Maske ist dabei nicht verpflichtend!

Ausgenommen von der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) sind Sschülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte:

  • in den Pausenzeiten, soweit dies zur Nahrungsmittelaufnahme erforderlich ist,
  • während einer effizienten Stoßlüftung des Klassen- bzw. Aufenthaltsraums, auf einen den Um-ständen entsprechenden Abstand ist zu achten sowie
  • während der Schulpausen, wenn gelüftet wird, am Sitzplatz im Klassenzimmer.
  • nur Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen außerhalb des Unterrichts nach Errei-chen eines festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatzes (z.B. im Lehrerzimmer), sofern zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt ist.


4. Allgemeine Verhaltensregeln

  • Betreten und verlassen Sie das Schulgebäude unter Wahrung des Abstandsgebots. Halten Sie deshalb auch außerhalb des Unterrichts Abstand (mindestens 1,5 m – auch in den Pausen).
  • Achten Sie sowohl auf beschilderte Laufwege im Schulgebäude.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden).
  • Halten Sie die Husten- u. Niesregeln ein (Husten/Niesen in die Armbeuge/in ein Taschentuch).
  • Vermeiden Sie Körperkontakt (z. B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln).
  • Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht, da insbesondere die Schleimhäute, Mund und Nase als Hauptübertragungswege gelten.
  • Gehen Sie nur einzeln und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen auf die Toilette und waschen Sie sich nach jedem Toilettengang gründlich die Hände.
  • Ansammlungen von Personen im Toilettenbereich sind zu vermeiden.
  • Betreten Sie die Schulverwaltung nur einzeln und nach Aufforderung.

 
5. Verhaltensregeln für den Unterrichtsbetrieb

  • Für eine optimale Ausnutzung der Flächen der Unterrichtsräume können die Abstände zwischen Schülertischen ggf. vergrößert werden. Sofern sehr große Räume nutzbar sind, sollten die Schüler_innen – ähnlich wie bei Prüfungen – an Einzeltischen sitzen.
  • Eine intensive Durchlüftung der Räume ist sicherzustellen (vor jeder Schulstunde – also alle 45 Minuten – ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung über ca. 5 Minuten durch vollständig geöffnete Fenster vorzunehmen; während der Unterrichtszeit – je nach CO2-Konzentration – alle 45 Minuten eine sogenannte Stoßlüftung vornehmen).
  • Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse (z. B. zur Durchführung von
    naturwissenschaftlichen Experimenten) ist möglich. Hierbei ist auf eine möglichst konstante Gruppenzusammensetzung zu achten.
  • Vermeidung gemeinsam genutzter Gegenstände kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen, … . Sollte in bestimmten Situationen eine
    gemeinsame Nutzung von Gegenständen unvermeidbar sein, so muss zu Beginn und am Ende der Aktivität ein gründliches Händewaschen erfolgen.
  • Sportunterricht kann unter Beachtung der Auflagen des Infektionsschutzes und der Hygieneregeln grundsätzlich stattfinden.
  • Bei unterrichtlicher und pädagogischer Notwendigkeit kann ein kurzes Lied gesungen werden, wenn ein erhöhter Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Im Freien kann im Abstand von 2,5 Metern im Klassenverband Unterricht im Blasinstrument und Gesang stattfinden (bei Einhaltung des Abstands auch ohne Maske).
  • Speisenzubereitung ist unter besonderen Hygieneauflagen möglich, u.a. sollen gegarte Speisen bei der Zubereitung bevorzugt werden und Arbeitsgeräte und Geschirr sollen nicht von mehreren Personen verwendet werden bzw. gründlich abgewaschen sein.

6. Verhaltensregeln für die Pausenzeiten

  • Waschen Sie sich vor jedem Essen die Hände. Von der regelmäßigen Verwendung von Desinfektionsmitteln wird abgeraten, das Augenmerk soll auf die Händehygiene gelegt werden.
  • Nach Möglichkeit sollten die Pausen im Freien verbracht werden. Sofern erforderlich, kann die Pause auch im Klassenzimmer erfolgen; für eine entsprechende Aufsicht ist zu sorgen.
  • Grundsätzlich gilt es dabei, zu verhindern, dass sich zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich auf dem Schulgelände und in den Sanitärräumen befinden und eine Durchmischung von Schülergruppen gefördert wird.
  • Halten Sie Abstand (mindestens 1,5 m) – auch in den Pausen.

7. Risikogruppen
Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin vorgenommen werden. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten.
Für eine erste Orientierung beachten Sie die nachfolgend aufgeführten Risikosituationen:

  • Eine (chronische) Vorerkrankung, insbesondere Erkrankungen des Atmungssystems wie chronische Bronchitis, Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Erkrankung der Leber oder der Niere liegt vor.
  • Die Einnahme von Medikamenten unterdrückt die Immunabwehr (wie z. B. durch Cortison).
  • Eine Schwächung des Immunsystems z. B. verursacht durch eine vorangegangene Chemo- oder Strahlentherapie.
  • Eine Schwerbehinderung oder derartige Konstellationen im häuslichen Umfeld bestehen, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen.
  • Schwangere gehören ebenfalls zur Risikogruppe und dürfen das bsz-[scheinfeld] nicht betreten.

8. Weitere infektionshygienische Empfehlungen und Hinweise:

Bei Auftreten von Erkältungs-Symptomen oder einer Atemproblematik (s.o.) ist stets unverzüglich die Schulleitung zu informieren!

Der Verdacht einer Erkrankung in Bezug auf die Corona-Virus-Krankheit ist meldepflichtig!

  • Bedenken Sie, dass auch im öffentlichen Nahverkehr die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt. Dies gilt auch für die Schülerbeförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Grundsätzlich gilt jedoch: Wer allein zur Schule kommen kann, sollte dies auch tun.
  • Wer auf eine Fahrgemeinschaft angewiesen ist, sollte natürlich auch im Fahrzeug entsprechende Masken tragen. Hier ist eine Schulbescheinigung mitzuführen.

Stand: 08.01.2022