Berufsausbildung in der...

Filmschnitt und Montage

180110 141702 NIKON D750 Scheinfeld 056 DxO

Bei der sich anschließenden Konzeption des jeweiligen Videos wird der zweite Teil des Kommunikationsgesetzes umgesetzt: Nachdem bisher das „Wer“ im Mittelpunkt stand,
geht es jetzt um das genaue „...was zu wem in welcher Absicht“.  
Die Selbstdarstellung der Teilnehmer mit folgenden Fragestellungen gefiltert:

  • Welche Fähigkeiten sind für den Arbeitgeber wichtig
  • Welche meiner Fähigkeiten passen in dieses Raster und warum
  • Welche meiner Fähigkeiten lassen sich in Bild und Ton gut umsetzen
  • Welchen Rahmen braucht meine Präsentation

Schnitt ist Formgebung, Konstruktion und Gestaltung: Zwei aneinandergeschnittene
Filmeinstellungen ergeben beim Rezipienten mit Hilfe der Brücke, welche die seine
Fantasie zwischen ihnen schlägt, etwas Drittes - die Sequenz: eine Handlung, einen
Gedanken, eine Aussage.
Beim Filmschnitt wird das gedrehte Material geordnet und nach Prinzipien von Logik
und Dramaturgie zusammengesetzt. Und immer notwendig ist dabei, sich in die potentiellen Betrachter des Films hineinzuversetzen.

  • Einführung in die Technik
  • Filmstile und Montageprinzipien: Was lässt sich wie zusammenschneiden unter den Aspekten z.B. von Semantik und Rhythmus
  • Tonbearbeitung: Ton als kognitives und als emotionales Parameter
    Anlegen von Musik – Mischen von Tönen
  • Bild- und Tonschere
  • Not macht erfinderisch: Wenn das gedrehte Material nicht ausreicht oder mangelhaft ist
  • Textbearbeitung: Auswahl und Kürzung von gesprochenen O-Tönen
  • Bauchbinden und Titel
  • Farbkorrektur